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Mit Fragebogen statt Stadtplan unterwegs
Schüler aus Ascoli und Trier testen Städte

Bild: Schüler aus Ascoli und Trier testen Städte
Nach der Übergabe der Stärken- und Schwächen-Analyse im Städtischen Museum Simeonstift verabschieden sich die deutschen und italienischen Schüler um Bettina von Engel, Lehrerin am Friedrich-Spee-Gymnasium (rechts), von Schuldezernent Ulrich Holkenbrink (links).
„Ich habe die Städte mit ganz anderen Augen gesehen. Wenn ich vorher eine Stadtbesichtigung gemacht habe, dann habe ich meistens nur auf die Geschäfte geschaut. Auf die Arbeitslosigkeit, die wirtschaftliche Lage der Stadt oder auch die öffentliche Sicherheit habe ich nicht geachtet.”

Johanna Michelot vom Friedrich-Spee-Gymnasium stellt den Tagesablauf und die Eindrücke vor, die ihre Gruppe von der Stadt Luxemburg gewonnen hat. Mit einem Fragebogen statt eines Stadtplans in der Hand erkundeten 32 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Spee-Gymnasiums und ihre italienischen Gäste aus der Partnerschule in Ascoli Piceno die Städte Trier, Luxemburg und Metz.Anhand eines vom Trierer Amt für Stadtentwicklung und Statistik erarbeiteten Fragebogens sollten die Schülerinnen und Schüler die Lebensbedingungen in den drei Städten einschätzen und vergleichen. Die Stärken und Schwächen der Stadt Trier im Vergleich zu den Partnerstädten standen im Mittelpunkt des deutsch-italienischen Projektes.

Nicht jede Frage konnten die Schüler auf den ersten Blick beantworten. Ein zweiter Blick ins Internet jedoch brachte den Jugendlichen oft die erwünschten Informationen.Bereits seit 18 Jahren wird die Partnerschaft zwischen dem Friedrich-Spee-Gymnasium und der italienischen Schule in Ascoli Piceno von Oberstudienrätin Bettina von Engel, Lehrerin am FSG, gepflegt. Um sich im Rahmen der Schulpartnerschaft besser kennenzulernen, wurden die deutschen und die italienischen Schüler in gemischte Arbeitsgruppen aufgeteilt.

Die beteiligten Schülerinnen und Schüler werteten das Projekt als eine schöne Erfahrung, Städte auch mal unter ganz „untouristischen” Gesichtspunkten zu betrachten. „Das Projekt war für uns sehr interessant, weil wir dadurch drei Städte aus drei Ländern bewerten und vergleichen durften. Dabei ist mir aufgefallen, dass Metz viel mehr Grünanlagen in der Stadt hat als Trier“, meinte Valerya Pylypchuk aus Ascoli Piceno.

Die Ergebnisse, die die Jugendlichen unter anderem auch in Diagrammen zusammengefasst und dem Trierer Schul- und Kulturdezernenten Ulrich Holkenbrink übergeben haben, müssen jetzt vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik noch ausgewertet werden. Dessen Leiter Dr. Johannes Weinand würde eine Fortführung des Schülerprojektes sehr begrüßen, da so eine repräsentative Datenreihe entstehen könnte.







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