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Auf den Spuren des Sant'Emidio
Erstmals Pilgerreise der Ascoli Piceno Trier Gesellschaft

Bild: Mitglieder der Pilgergruppe vor der früheren Grabesstätte des Sant’ Emidio
Mitglieder der Pilgergruppe vor der früheren Grabesstätte des Sant’ Emidio, darunter Präsident Hartmut Gürke (5.v.li.), Regionaldekan i.R. Josef Schönborn (3.v.li., 1. Reihe) sowie Ehrenmitglied Dott. Giovanni Cipollini (5.v.li., 1, Reihe).
(la) Die 1958 begründete Städtepartnerschaft mit dem italienischen Ascoli Piceno geht in ihrem Ursprung auf das legendäre Wirken des Heiligen Emigdius zurück. Wer war der um 273 im römischen Trier geborene Mann, der es vorzog, statt einer Karriere im römischen Heer in Mailand zum Priester und in Rom zum Bischof geweiht zu werden, um später als erster christlicher Oberhirte in Ascoli Piceno wundertätig zu wirken und den Märtyrertod zu sterben?

Papst-Audienz in Rom

Mitglieder der Ascoli Piceno-Trier Gesellschaft machten sich auf Spurensuche, um das Wirken von Sant’ Emidio, der in Italien als Schutzpatron gegen Erdbeben und in Ascoli zusätzlich als Stadtpatron hoch verehrt wird, historisch und inhaltlich zu ergründen. Zunächst führten die Spuren des Heiligen die Trierer Pilger in die Ewige Stadt nach Trastevere, wo Emigdius im 3. Jahrhundert Wunder gewirkt und die Christengemeinde vergrößert haben soll. Beeindruckend war der Besuch der Patriarchalkirchen, zumal in „St. Paul vor den Mauern” der geistliche Beirat der Gesellschaft, Regionaldekan i.R. Josef Schönborn, einen Gottesdienst zelebrierte. Einen weiteren Höhepunkt bildete die Audienz bei Papst Benedikt XVI auf dem Petersplatz, auf dem weit über 10000 Menschen versammelt waren.

Herzlicher Empfang

Nach den Tagen im eher hektischen Rom ging es dann über die alte Straßenführung der „Via Salaria” Richtung Ascoli. Der Weg führte vorbei an der herrlichen Landschaft der Abbruzzen zu den Klöstern Farfa und Valledacqua. Auch hier öffnete man sich der Frage über Vergängliches und Bleibendes. In gewohnt herzlicher Weise wurde die Gruppe dann in Ascoli Piceno empfangen, wo man die verschiedenen Wirkungsstätten des Sant’ Emidio aufsuchte. Besonders beeindruckend war die Begegnung mit Bischof Monsignore Silvano Montevecchio, der die Gäste aus Trier in seiner Privatresidenz empfing, bevor im Dom gemeinsam mit Regionaldekan Schönborn ein Gottesdienst gefeiert wurde.

Partnerschaft vertiefen

Bischof Montevecchio erwies sich als großer Freund der Städtepartnerschaft. Er warb darum, den Brückenschlag noch auszuweiten und zu vertiefen. Diesem Wunsch schlossen sich Trierer und Ascolaner, an der Spitze Präsident Hartmut Gürke und Ehrenmitglied Dott. Giovanni Cipollini, bei den von Freundschaft und Herzlichkeit geprägten Stunden des Zusammenseins an. Informationen über die Städtepartscherschaft hier im Internet oder unter der Telefonnummer 06588/7559.






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