Aktuelles




Pressearchiv

Pilgerreise über die Alpen
130 Gäste aus Ascoli Piceno wollten den Heiligen Rock in der Partnerstadt sehen

Bild
Zur Großansicht bitte auf das Bild klicken.
Auch wenn bei einer Wallfahrt Rekorde keine wesentliche Rolle spielen, so hat die Heilig-Rock-Zeigung im Trierer Dom für die Städtepartnerschaft zwischen Ascoli Piceno und Trier nun doch zu einem bemerkenswerten Ergebnis beigetragen: Mit rund 130 Pilgerinnen und Pilgern kam die stärkste Gruppe aus der italienischen Partnerstadt nach Trier, die im Rahmen der seit 1958 bestehenden kommunalen Freundschaft jemals im Rathaus gemeldet wurde.

Ascolis Bischof Silvano Montevecchi hatte zu der Wallfahrt über die Alpen aufgerufen und zeigte sich von dem regen Zuspruch und der Beteiligung der Stadtspitze hoch erfreut. Wie Montevecchi legten die meisten Pilger die rund 1 300 Kilometer lange Strecke über die Alpen mit Bussen zurück. Nur wenige nutzten die günstige Flugverbindung zwischen dem nahe gelegenen Pescara und Frankfurt-Hahn.

Beim Empfang der Stadt in den Viehmarktthermen betonte Oberbürgermeister Klaus Jensen die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Städten und ging dabei auf die ersten Kontakte ein, die sich bis ins 18. Jahrhundert zurück verfolgen lassen. „Heute lebt die Städtefreundschaft so intensiv, weil sich Menschen in Trier und in Ascoli Piceno dafür engagieren“, lobte Jensen die Aktivitäten der Trierer Ascoli Piceno Gesellschaft und ihres Ansprechpartners auf italienischer Seite, Dott. Giovanni Cipollini, Präsident des Vereins „San Emidio nel mondo“ und großer Freund der Moselmetropole.
Ascoli Piceno war mit Bürgermeister Guido Castelli, der Beigeordneten für Soziales Donatella Feretti, Andrea Maria Antonini, Beigeordneter der Provinz Ascoli sowie weiteren Repräsentanten aus Kirche, Politik und Wirtschaft prominent vertreten. Castelli sagte in seinem Grußwort, die Bindung der Menschen zwischen den beiden Städten werde durch die Heilig-Rock-Wallfahrt noch verstärkt. Ascolis Bürgermeister ging auf den hohen Stellenwert sozialer Anliegen ein und schilderte als eine Erfahrung der Wallfahrt, wie wichtig es sei, sich um die Schwächsten zu kümmern.

Begeistert zeigte sich Castelli von der Konzeption des Trierer Schammatdorfes, das ihm Oberbürgermeister Klaus Jensen bei seinem letzten Besuch im Dezember gezeigt hatte. So etwas plane man nun auch in Ascoli. Castelli lud seinen Trierer Amtskollegen schon jetzt mit herzlichen Worten zur Eröffnung ein. Schließlich bekräftigten alle Empfangsteilnehmer die Freundschaft zwischen den beiden Städten mit dem „Partnerschaftswein“, bei dessen Traubenlese Trierer und Ascolaner seinerzeit in Olewig gemeinsam mitgeholfen hatten.







zurück
nach oben