Aktuelles




Pressearchiv

Besuch in der italienischen Partnerstadt
Ascoli mit Spannung und Italianitá

Pressearchiv
Sieger der Quintana 2004: Luca Veneri aus dem Stadtteil Piazzarola.
Spannende Reiterwettkämpfe, eine bezaubernde Stadt und regionale Köstlichkeiten: Triers italienische Partnerstadt Ascoli Piceno begeisterte mit der „Quintana” einmal mehr die Mitreisenden der Ascoli Piceno-Trier-Gesellschaft, die zu den italienischen Freunden in die Travertin-Stadt am Tronto gereist waren. Anlass war der Besuch der Quintana, wobei die Reiterspiele mit den kostümprächtigen Umzügen anlässlich des 1700-jährigen Todestags von San Emidio, dem Schutzpatron von Ascoli und Heiligen gegen Erdbeben, in diesem Jahr unter einem besonderen Stern standen. Immerhin wurde Emidio in Trier geboren, bevor er über Mailand und Rom kommend als wundertätiger Bischof in Ascoli wirkte. Die Ascolaner wissen Emidios Herkunft zu würdigen. Für sie ist „Treveri”, also Trier, die viel gepriesene „Cittá di San Emidio”. Und entsprechend freundlich werden die Gäste von der Mosel begrüßt. Vielleicht war anlässlich des Jubiläums die Gastfreundschaft in diesem Jahr in besonderer Weise aufmerksam und herzlich. Auf jeden Fall konnten die Gäste aus Trier einmal mehr „Italianitá pur” erleben. Sie eröffnete sich den deutschen Gästen schon bei der Fahrt von Pescara nach Ascoli Piceno längs der Adria auf der rechten und der herrlichen Landschaft der Abruzzen-Ausläufer auf der linken Seite. Mit Ryanair war die Flugreise zuvor von Hahn nach Pescara ohnehin nur ein Katzensprung.

Bei den über 3000 in historischen Gewändern farbenfroh gekleideten Mitwirkenden der Quintana erlebten die Trierer Italien-Freunde ein Spektakel, das weniger für die Touristen veranstaltet, als vielmehr mit Stolz und Leidenschaft von den Einheimischen aus den jeweiligen Stadtteilen selbst mitgetragen wird. Auch die Küche zeichnete sich mit herzhaften saisonalen Spezialitäten aus dem umliegenden Anbaugebiet aus. Ascolis neuer stellvertretender Bürgermeister, Dottore Andrea Maria Antonini, zugleich Dezernent für Kultur, Tourismus und Städtepartnerschaften bekräftigte gegenüber dem Präsidenten der Ascoli Piceno-Trier-Gesellschaft, Hartmut Gürke, das Interesse für einen Ausbau der Freundschaft zwischen den Städten Trier und Ascoli Piceno. Für die großartige Gastfreundschaft dankte Gürke auch Ehrenmitglied DottoreGiovanni Cipollini, der mit seinem Engagement dieser Städteverbindung immer wieder neue Impulse vermittele. Gürke kündigte außerdem an, dass man vom 7. bis 10. September eine offizielle Delegation aus Ascoli zum Besuch der Landesgartenschau in Trier erwarte. Dabei wird am 8. und 9. September abends auch die berühmte „Compania dei folli”, eine pyrotechnische Theatergruppe, mitwirken. Wer einen Hauch der „Italianitá aus Ascoli” auf der Landesgartenschau miterleben möchte, sollte die Auftritte dieser Gruppe nicht versäumen.







zurück
nach oben