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Weihbischof Ackermann zu Besuch in Ascoli Piceno
50 Jahre Städtepartnerschaft mit Trier und Patronatsfest von Sant’ Emidio

Bild: Weihbischof Ackermann zu Besuch in Ascoli Piceno
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An der Spitze der Trierer Delegation, die zum 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Trier – Ascoli nach Italien reiste, standen Weihbischof Dr. Stephan Ackermann und Oberbürgermeister Klaus Jensen.

Die kommunale Verbindung geht in ihrem Ursprung auf das Wirken des Heiligen Emigdius (Sant’ Emidio) zurück. Er wurde als römischer Patriziersohn etwa 274 n. Chr. im damaligen Trier, der Augusta Treverorum, geboren. Emigdius bekannte sich zum Christentum, wurde in Mailand zum Priester geweiht und erregte dort und in Rom mit Krankenheilungen und Bekehrungen großes Aufsehen. Um 300 wirkte er segensreich als erster Bischof in Ascoli, wo er drei Jahre später unter Kaiser Diokletian den Märtyrertod fand (vgl. „Paulinus“ vom 3. August 2008, S. 16).

Jedes Jahr finden in der pittoresken Stadt am Tronto zum Patronatsfest Anfang August die mittelalterlichen Reiterfestspiele der „Quintana“ statt. Dabei kämpfen sechs Reiter aus historischen Stadtteilen um die Siegesfahne. Aus Anlass des 50-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums hatte die Stadt Ascoli Repräsentanten der Stadt Trier, an ihrer Spitze Oberbürgermeister Klaus Jensen, eingeladen, in mittelalterlichen Magistrats-Roben bei den Festumzügen durch die Stadt mitzugehen. Auch auf kirchlicher Seite ist die städtepartnerschaftliche Verbindung seit Jahrzehnten mit vielen Kontakten verknüpft. So zelebrierte Weihbischof Dr. Stephan Ackermann gemeinsam mit Bischof Silvano Montevecchi im Dom einen Festgottesdienst, der vom Vokalensemble des Trierer Bach-Chores musikalisch umrahmt wurde. Am Vorabend nahm der Weihbischof vor dem Dom auf der Piazza Arringo als Gast an der Kerzenweihe teil. Dabei überreichten in mittelalterlichen Roben gekleidete Kinder aus den historischen Stadtteilen dem Bischof Kerzen. Bei der farbenprächtigen Zeremonie segnete der Bischof zudem Reiter und Pferde der „Quintana“-Wettkämpfe. La/red







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